Bundestagsabgeordnete der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein besuchen Hela in Ahrensburg

Bundestagsabgeordnete der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein besuchen Hela in Ahrensburg

Auf Einladung von CDU-Bundestagskandidat Dr. Thomas Peters, kamen die Abgeordneten der CDU Landesgruppe Schleswig-Holstein am Montag, den 28. Juni nach Ahrensburg, um das heimische Unternehmen Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH zu besichtigen und sich über die unternehmerischen Herausforderungen auszutauschen.

“Hela ist ein globaler Player. Die Gewürze und Zutaten kommen aus der ganzen Welt und die fertigen Produkte werden ebenso in die ganze Welt exportiert. Hela gibt vielen Menschen in der Region seit Jahren verlässlich Arbeit. Es ist mir deshalb wichtig gewesen das Unternehmen gemeinsam mit den schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten zu besuchen, damit wir ein Bild haben was unsere heimische Wirtschaft ausmacht. Denn Politik muss die Auswirkungen seiner Entscheidungen abschätzen. Dafür braucht es solche Unternehmensbesuche”, erklärt Dr. Thomas Peters, der für die CDU zur Bundestagswahl 2021 in Stormarn-Süd antritt.

Der Unternehmensbesuch startete mit einem Rundgang durch die Produktionshallen. Geschäftsführer Björn Laue führte die Abgeordneten persönlich durch das Werk, erklärte Ihnen den gesamten Produktionsweg, vom Einkauf der Gewürze, der Analyse und Qualitätskontrolle der Zutaten bis zur eigentlichen Produktion der unterschiedlichen Gewürzketchup-Sorten und der Logistik. Im Anschluss an die Besichtigung führten die Abgeordneten ein intensives Gespräch zu den unternehmerischen Herausforderungen. Im Fokus stand dabei das am 11. Juni im Deutschen Bundestag beschlossene Lieferkettengesetz, mit dem Unternehmen verpflichtet werden dafür Sorge zu tragen, dass es in ihrer globalen Lieferkette nicht zu Menschenrechtsverletzungen kommt. 

“Als CDU haben wir gerade mit Blick auf die Lebensmittelwirtschaft in dem Gesetzgebungsprozess durchgesetzt, dass von den Unternehmen weder rechtlich noch faktisch Unmögliches verlangt werden darf. So wurde rechtlich klargestellt, dass die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten eine Bemühenspflicht darstellen. Das bedeutet, dass von einem Unternehmen trotz aller Bemühungen aufgrund fehlender Einflussmöglichkeiten nicht verlangt werden kann, die Herkunft bestimmter Rohstoffe nachzuverfolgen, wenn diese über internationale Rohstoffbörsen bezogen wurden. Wenn eine Vielzahl von Kleinbauern jeweils kleine Mengen von Gewürzen produziert und diese über Zwischen- und Großhändler zum Besteller in Deutschland kommen, der dann die Herkunft in aller Regel auch nicht rückverfolgen kann, braucht das Unternehmen nicht garantieren, dass es nicht zu Menschenrechtsverletzungen kommt”, erklärt Dr. Thomas Peters, der als Jurist und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens aus eigener Erfahrung weiß, vor welchen rechtlichen Herausforderungen Unternehmen von der Politik oftmals gestellt werden. 

“Der Austausch mit den Bundestagsabgeordneten der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein war wichtig. Denn unsere Sicht, die unternehmerische Sicht, muss gerade bei Gesetzen die tief in Lieferketten und das unternehmerische Handeln eingreifen, der Politik vermittelt werden. Ich schätze also den Austausch und das offene Ohr für unsere Sorgen und Nöte”, sagt Björn Laue, Geschäftsführer des traditionsreichen Unternehmens Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH aus Ahrensburg. 

“Wir danken Herrn Laue, dass er uns seine Werktore geöffnet hat und mit uns kritisch diskutiert hat. Die CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein braucht solche Unternehmensbesuche, sie justieren unseren politischen Kompass immer wieder neu”, sagt Bundestagsabgeordneter Dr. Johann Wadephul, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe über den knapp eineinhalb stündigen Termin.

Rundblick Reporter

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