Holzkrise: Dr. Thomas Peters fordert regionale Unterstützung für das Handwerk

Holzkrise: Dr. Thomas Peters fordert regionale Unterstützung für das Handwerk

Leere Lager mit Baumaterialien und stark ansteigende Rohstoffpreise führen aktuell dazu, dass Handwerksbetriebe Bauvorhaben stoppen und ihre Mitarbeiter teilweise in Kurzarbeit schicken müssen. Der CDU-Bundestagskandidat Dr. Thomas Peters setzt sich daher für eine regionale Unterstützung ein: „Wir haben Holz in unseren Wäldern, das bislang frei vermarktet wird. Das ist auch richtig so, sollte in dieser Krise aber abgeändert werden: Regionales Holz für regionales Handwerk lautet die Devise.“

Konkret fordert Peters, dass das in der Region eingeschlagene Holz für den Zeitraum der Krise bevorzugt regional verkauft wird. Hierzu befände er sich bereits in Gesprächen mit Handwerkern und dem Landrat des Herzogtum Lauenburg Dr. Christoph Mager.

Hintergrund der Holzkrise ist u.a. das Konjunkturprogramm, das in den USA zu Rekordzahlen beim Häuserbau führt. Auch China kauft kräftig in Deutschland ein. Hinzu kommt, dass der Holzmarkt in Nordamerika unter einem starken Schädlingsbefall in Kanada sowie den Waldbränden in Kalifornien leidet.

In der Folge stieg die Nachfrage nach deutschem Holz deutlich an. Die Holzpreise explodierten, stiegen oft um mehr als 50 Prozent. Dachlatten bspw. verteuerten sich um weit mehr als das Doppelte, wenn sie überhaupt noch verfügbar sind.   

Für Thomas Peters ist es deshalb an der Zeit zu handeln: „Der Landrat hat mir zugesagt, dass als ein Ergebnis der Diskussion um die Forsten geprüft wird, ob und ggf. wie eine Stärkung des regionalen Holzmarktes möglich ist. Ich fordere einen regionalen Verkauf unseres regionalen Holzes. Nicht nur wirtschaftlich ist das sinnvoll, sondern auch wegen der Umwelt: Wir sparen so den Transport des Holzes auf Containerschiffen und lange Fahrten auf den Straßen.“

Regionalität hört für Peters aber nicht im Kreis Herzogtum auf, sondern müsse zum Beispiel dann auch für Stormarn gelten. „Wir haben hier vor Ort die Möglichkeiten, direkt und schnell zu helfen.“ Sollte sich die Lage dennoch nicht entspannen, müsse auch überlegt werden, ob man auf Bundesebene eingreife. „Ein solcher Schritt muss aber gut überlegt sein. Wir sollten zunächst versuchen, durch solche pragmatischen Ansätze die Krise zu bewältigen, ehe Exportbremsen o.ä. diskutiert werden“, macht Thomas Peters deutlich.

CDU Bundestagskandidat

Dr. Thomas Peters 

Rundblick Reporter

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